In Berlin das gewünschte Kraftfahrzeug- Wunschkennzeichen vorbestellen

Um einen PKW im Straßenverkehr fahren zu dürfen, muss ein amtliches Kennzeichen vorliegen und registriert sein. Durch die Zulassung können das Fahrzeug sowie der Besitzer eindeutig ermittelt werden. Um sein Auto anmelden zu können, muss der Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung erbracht werden. Des Weiteren müssen der Fahrzeugbrief und der Personalausweis vorgezeigt und die Kontoverbindung zum Einziehen der Kraftfahrzeug-Steuer angegeben werden. Im Gegenzug erhält der Fahrzeugbesitzer eine Versicherungsbestätigungsnummer, kurz VB-Nr., die in einer Datenbank der örtlichen Zulassungsstelle hinterlegt ist. Anmelden kann man ein Kraftfahrzeug grundsätzlich bloß am Hauptwohnsitz des Fahrzeugbesitzers. Fahrzeug-Brief sowie Fahrzeugschein sehen seit 2005 identisch aus. Alte Dokumente werden bei der Zulassung von Neuwagen eingezogen. Dabei gilt die Zulassungspflicht gleichermaßen für Neuwagen wie auch für jeden Gebrauchtwagen. Bei Gebrauchtwagen ist zusätzlich zum oben erwähnten außerdem die durchgeführte Hauptuntersuchung und eine AU vorzuzeigen.

Zulassungen speziell in Berlin

Die Autokennzeichen werden nach einem gewissen System vergeben. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, ein Wunschkennzeichen zu ordern. Bei der Zulassung eines Gebrauchtfahrzeuges müssen für die Umschreibung ähnliche Dokumente vorgelegt werden wie bei einer Erstzulassung. Allerdings können auch in diesem Fall Wunschkennzeichen beantragt werden. In aller Regel wird das Wunschkennzeichen auch genehmigt. Gerade in Berlin kann ein so bestelltes Kennzeichen für 30 Tage reserviert werden. Der Buchstabe B im Autokennzeichen gibt hierbei Berlin als Zulassungsbezirk an. Die Bestellung muss in diesem Fall in der Zulassungsstelle Berlin erfolgen. Für ein solches Wunschkennzeichen belaufen sich die Kosten auf circa 13 EUR. Selbst wenn Anträge auf Zulassung gestellt und die Reservierung der Wunschkennzeichen im Internet beantragt werden können, muss man die Dokumente persönlich abholen sowie unterzeichnen, ebenso die Nummernschilder abholen. Berliner Zulassungsstellen entscheiden bei der Zulassung, ob das anzumeldende KFZ ein Gebrauchtwagen ist oder als fabrikneu gehandelt wird. Im ersten Fall handelt es sich um eine Erstzulassung. Dabei spielt es keinesfalls eine Rolle, ob das Auto etwa im EU-Ausland gekauft wurde. Bei der Zulassung eines Gebrauchtfahrzeuges müssen für die Umschreibung ähnliche Dokumente vorgelegt werden wie bei einer Erstzulassung. Jedoch können auch hierbei Wunschkennzeichen beantragt werden.

Der Erhalt eines Wunschkennzeichen ist in keinster Weise garantiert

Die Anfrage eines Wunschkennzeichens ist unverbindlich und kann keineswegs garantiert werden. Jede Person kann höchstens 5 gewünschte Auto-Kennzeichen reservieren lassen. Mehrere Buchstaben sowie Kombinationen sind für die Stadt bzw. den Landkreis Berlin vorbehalten. Hier sollte man sich im Vorfeld informieren. Wird ein Wunschkennzeichen beim Hersteller zwar bestellt, allerdings nicht zum Einsatz genehmigt, so kann es keineswegs verwendet werden und die Unkosten werden auch keinesfalls rückerstattet. Über die weiteren Bedingungen und gesetzlichen Regeln kann man sich im Netz gründlich informieren.

Zulassungsstelle Berlin:

Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten
Referat Kraftfahrzeugzulassung
Ferdinand-Schultze-Str. 55
13055 Berlin

Telefon: 030-90269 3300